Dr. Weissenberger

Wie entsteht Parodontose?

Die Ursache für Zahnfleischerkrankungen ist die gestörte Wechselwirkung zwischen bakterieller Infektion und Immunabwehr. Sie gehören zu den häufigsten Krankheiten des Menschen. Etwa 60 bis 80% der Erwachsenen sind an Parodontose erkrankt. Das Zahnfleisch ist gerötet und teilweise geschwollen. Zwischen den Zähnen ist es bereits zurückgegangen, Zähne sind gelockert, der knöcherne Unterbau ist zum Teil verloren. Die eigentlichen Verursacher der Parodontitis sind Keime in den Zahnfleischtaschen und auf den Wurzeloberflächen, die zur Zerstörung des Gewebes und zu Knochenabbau führen. Medikamente, das Tabakrauchen, eine erbliche Vorbelastung und psychischer Stress beschleunigen den Fortschritt der Erkrankung. Diese Entzündungen sind nicht schicksalhaft. Eine richtige Mundhygiene, ergänzt durch eine professionelle Prophylaxe, kann der Entstehung von Parodontitis vorbeugen. Bestehende Erkrankungen sind meist heilbar, zumindest ist ein Stillstand der Erkrankung möglich. Dabei ist Ihre Mitarbeit entscheidend.

Gesundheitsrisiko Parodontose
Parodontitis ist nicht nur die häufigste Ursache für Zahnverlust und Mundgeruch - neuere Untersuchungen zeigen, dass eine unbehandelte Parodontitis sogar das Risiko für Herzerkrankungen Schlaganfall und Diabetes erhöhen kann. Sogar Frühgeburt und ein niedriges Geburtsgewicht können mit einer Parodontitis zusammenhängen.

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